Bekanntlich hat die Wählervereinigung Bündnis Freie Bürger Dresden zur Oberbürgermeisterwahl keinen eigenen Bewerber aufgestellt. Dafür hat sie sich in Gesprächen mit Dirk Hilbert, Dr. Eva-Maria Stange, Markus Ulbig und Dr. Stefan Vogel mit deren Wahlzielen und Positionen zu einzelnen städtischen Themen bekannt gemacht und diese kritisch hinterfragt.

Die Mitglieder und Mandatsträger der Wählervereinigung stellten bei vielen der besprochenen Themen übereinstimmende oder ähnliche Positionen fest. Von der Integrität dieser Bewerber überzeugt, geben wir als parteilose Wählervereinigung keine Wahlempfehlung für einen der Bewerber ab. Für die Dresdner ist eine rege Teilnahme zur Stimmabgabe am 7. Juni die beste Möglichkeit, unser neues Stadtoberhaupt mit Bürgerwillen demokratisch zu wählen.



Unser Bündnis hat zur Kommunalwahl am 25. Mai 2014 nur 3,8 Prozent der Stimmen erhalten. Das liegt deutlich unter den eigenen Erwartungen, bringt nur noch zwei Mandate im neuen Stadtrat. Es wird also in den nächsten fünf Jahren keine eigenständige Bürgerfraktion in Dresden geben. Die alternativen Wählerstimmen gingen zu großen Teilen an die AfD.
Franz-Josef FischerJan Kaboth

Unsere neuen Mandatsträger sind Franz-Josef Fischer (1.698 Stimmen im Wahlkreis 4) und Jan Kaboth (2.123 Stimmen im Wahlkreis 5). Die beiden sind „alte Hasen“, bringen 15 bzw. 10 Jahre Erfahrung als Stadtrat ein. Sie begeben sich nun auf Partnersuche unter den übrigen Kleinen, um auf Fraktionsstärke – mindestens 4 – zu kommen. Dafür in Frage kommen die Piraten und die FDP.



Die Bürgerfraktion zieht Bilanz:
In dieser Legislatur wurde die Fraktion „Bündnis Freie Bürger“ immer wieder als das Zünglein an der Waage bei Stadtratsentscheidungen bezeichnet. Warum eigentlich? Insgesamt gibt es 70 Stadträte. CDU (23) und FDP (9) und die Oberbürgermeisterin (auch CDU) haben zusammen 33 Stimmen. Linke (12), Grüne (11) und SPD (9) haben zusammen 32 Stimmen. Für keines der beiden politischen Lager reichte es also für eine Mehrheit bei Entscheidungen. Deshalb waren die Stimmen der Bürgerfraktion meist entscheidend.
Und das war gut so. Denn so konnten wichtige und richtige Beschlüsse gefasst werden , egal von wem der Vorschlag dazu kam. Nur wer unabhängig ist, kann frei im Interesse der Stadt entscheiden. Und das haben die Bündnis Freien Bürger getan.

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Am 17.03.2014 hat das Bündnis Freie Bürger auf einer Mitgliederversammlung weitere Kandidaten für die Stadtratswahl im Mai 2014 gewählt. Insgesamt werden sich 58 Bewerber um ein Mandat bemühen. Der Anteil an Frauen beträgt 35%, eine deutliche Steigerung gegenüber der letzten Wahl. Es kandidieren im Wahlkreis 12 ausschließlich Frauen (Spitzenkandidat Monika Rettich), dagegen sind im Wahlkreis 9 (Spitzenkandidat Ronald Kramer) ausschließlich Männer für die Liste 6 der Kommunalwahl aufgestellt.

Die Zahl 58 ist deshalb beeindruckend, weil das Bündnis bei einer momentanen Mitgliederzahl von 44 viele Sympathisanten überzeugen konnte, auf unserer Liste zu kandidieren. Dieser Umstand beweist uns die zunehmende Akzeptanz des parteiunabhängigen Bündnisses in der Bevölkerung.

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weitere Kandidaten nominiert


Das Bündnis Freie Bürger hatte Vertreter der Dresdner Medien am Donnerstag zum gemeinsamen Frühstück in das Hotel Martha in der Neustadt eingeladen. Dort wurden die am 22. Januar gewählten Kandidaten sowie der Kurzentwurf des Programms „7 x Ja für Dresden“ für die Kommunalwahl im Mai präsentiert.

spitzenkandidaten die Spitzenkandidaten
für alle 12 Wahlkreise

Im sehr regen Gespräch machte das Bündnis deutlich, dass es sich als sachorientierte Alternative zur parteipolitisch geprägten Mehrheit im Stadtrat sieht.

Mit der Wahl der Kandidaten ist der erste Schritt auf dem Weg zu den Kommunalwahlen im Mai getan. In den nächsten Wochen wird es darum gehen, unser Kommunalwahlprogramm weiter zu konkretisieren.

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Pressefrühstück


Vorstand_BFB

Die ehemaligen Mitglieder des BürgerBündnis Dresden und die FREIEN BÜRGER haben sich in der Wählervereinigung
Bündnis Freie Bürger e.V.
zusammengeschlossen. Am Donnerstag, dem 14. März 2013 wurde eine gemeinsame Vereinbarung unterschrieben.

Gemeinsam werden sie sich dafür einsetzen, eine sachbezogene, unabhängige und bürgernahe Alternative zu den Parteien für die Bürger Dresdens anzubieten, um bei der Kommunalwahl im Mai 2014 erneut mit einer starken Bürgerfraktion im Stadtrat präsent zu sein.