Ein Jahr nach der Stadtratswahl 2014 wählte die Mitgliederversammlung der Wählervereinigung Bündnis Freie Bürger e. V. Dresden absprachegemäß am 26.10.2015 ihren neuen Vorstand.

Einstimmig wurden gewählt:

  • Vorsitzende:                  Monika Rettich
  • Stellv. Vorsitzender:       Jan Kaboth, Stadtrat
  • Schatzmeister:               Michael Hauck, Ortsbeirat in Plauen
  • Pressesprecher:             Werner Schnuppe, Ortsbeirat in Blasewitz

Für die Mitglieder der Wählervereinigung kam die Entscheidung von Franz-Josef Fischer wenig überraschend. Bereits kurz nach der Kommunalwahl 2014 suchte er die Nähe zur FDP und ließ sich für deren Fraktionsbildung im Dresdner Stadtrat vereinnahmen.

Dieser Schritt erfolgte ohne Kenntnis, geschweige denn Absprache mit der Wählervereinigung, was ihm einige Sympathie nicht nur bei den Mitgliedern kostete. Seither engagierte er sich auch kaum noch im Bündnis Freie Bürger Dresden e.V.

Unser Stadtrat Jan Kaboth, der sich – dem Bündnis-Namen folgend – keiner Fraktion angeschlossen hat, und unsere Ortsbeiratsmitglieder, die als Parteilose für das Bündnis Freie Bürger in sieben Ortsbeiräten Sitz und Stimme haben, können wieder geschlossen und unabhängig wahrgenommen werden, ohne als Anhängsel einer Partei zu gelten.


Im Zusammenhang mit den Zielen der sogenannten „neuen linken Mehrheit“ im Stadtrat können wir vom Bündnis Freie Bürger vor der Gründung einer neuen städtischen Wohnungsbaugesellschaft nur warnen. Dem entgegen schlagen wir einen Weg vor, wie mit Hilfe der Stadt sozialverträglicher Wohnungsbau errichtet werden kann.

Mit dem Verkauf der Woba an die Gagfah seinerzeit wurden nicht nur Wohnungen verkauft, sondern es wurde damit auch das „Know-how“ im Wohnungsbau aufgegeben. Mit einer neuen Woba müssten für Bau und Verwaltung neue technische, kaufmännische und juristische Geschäftsbereiche geschaffen werden und diese müssten bereits Jahre vor den Mieteinnahmen existieren und betrieben werden. Dies wird immense Lohn- und Gehaltskosten nach sich ziehen und es ist nicht sicher, ob diese neuen Bereiche auch reibungslos funktionieren. Weiterlesen…


Was tut das BÜNDNIS FREIE BÜRGER eigentlich? Ja, in der Öffentlichkeit ist wenig zu hören. Unsere beiden Stadträte sind vereinzelt; das Fehlen einer Bürgerfraktion ist deutlich zu spüren.

Gleichwohl sind wir engagiert tätig, zum Beispiel in den Ortsbeiräten. Darüber gibt die neue Rubrik AUS DEN ORTSBEIRÄTEN – im Menü „DAS MACHEN WIR“ – Auskunft.


Dresden ist heute eine attraktive und liebenswerte weltoffene Stadt mit Zukunft. Eine Stadt, deren Einwohner die Grauen des Krieges mit Dresdens Inferno vom 13. Februar 1945 noch selbst erlebten oder von ihren Eltern davon erfuhren. Dazu gehören aber auch die Erfahrungen über die in der Nachkriegszeit erlebte Solidarität für die Dresdner und viele Flüchtlinge in der Stadt.

Angesichts der jüngsten Bilder aus Kriegs- und Notgebieten sowie Flüchtlingen dieser Länder, sind gerade wir Dresdner dazu aufgerufen, diese aus Not und Elend kommenden Menschen bei uns aufzunehmen und menschliche Wärme spüren zu lassen. Wohnung oder Unterkunft ist das Eine. Genauso wichtig sind persönliche Begegnungen und Kontakte, die den Flüchtlingen zumindest ein wenig Geborgenheit in ihrer Not geben. Wir sind deshalb den Vereinen, Kirchen und Privatpersonen sehr dankbar, die sich dieser Willkommenskultur verpflichtet sehen.

Mit Offenheit und zugleich mit Verständnis für die Vorbehalte, Sorgen und Ängste der Bürger umzugehen ist dabei eine Notwendigkeit.

PDF zur Pressemitteilung:
Ja zum Grundrecht auf Asyl – Ja für eine Willkommenskultur in Dresden